Nordmarokko
Asilah - Die Umgebung von Asilah hat sich in den letzten Jahren immer stärker zu einem beliebten Urlaubsziel für Europäer entwickelt. Gen Norden entlang der Strände findet man jede Menge Hotels, Restaurants, Bars und Discotheken. Wenn man nicht gerade im Sommer kommt, dann gilt die Gegend als recht wellenbeständig.
Larache - Eine lebendige Fischereistadt mit spanischem Kolonialflair in der Altstadt. Auf der Nordseite der Flussmündung finden man dann auch einen ansprechenden Beachbreak. Zum Strand kommt man entweder mit einem kleinen Boot, das vom Hafen aus ablegt oder über die Umgehungsstraße (ca. 7 km). In der Altstadt hat man viele kleine Hotels zur Auswahl.
Mouslay ist ein kleines Fischerdorf ca. 40 Kilometer südlich von Larache, das im Sommer von marokkanischen Urlaubern überflutet wird. Recht durchschnittlicher Beachbreak.
Mehdiya Playa ist bei den Marokkaner ein sehr beliebter Badeort mit vielen Cafés entlang des breiten Sandstrands. Bei einem großen Swell laufen die besten Wellen an der Mole im Norden.
Rabat - Marokkos moderne und recht entspannte Hauptstadt. Von der Küstenstraße aus, kann man eine handvoll Break gut ins Visier nehmen. Die Wasserqualität ist allerdings nicht besonders lecker und alleine ist man auf dem Wasser schon gar nicht. Fährt man die Küstenstraße gen Süden, kommt man an vielen kleinen Buchten mit guten Wellenpotenzial vorbei.
Casablanca ist mit 3 mio. Einwohnern Marokkos größte Stadt und Handelsmetropole. Mit Ausnahme von den Slums in der Umgebung hat sich in Casablanca ein relativ hoher Lebensstandard entwickelt. Casablancas Wahrzeichen ist Afrikas größte Moschee, Hassan II. Entlang des Blvd de la Corniche und Blvd de Biarritz im Südwesten spielt sich nicht nur das Strand- und Nachtleben von Casablanca ab, sondern sind auch viele gute Beachbreaks zu finden. Ein ganz netter Reefbreak läuft in der kleinen Bucht südlich der Moschee.
Dar Bouazza nicht weit südlich von Casablanca hat einen fetten linken Pointbreak über ein Riff mit einer Ansammlung von fiesen Stachelschweinen. Schuhe sind empfehlenswert. Fährt man einige Kilometer weiter gen Süden landet man in Jack Beach, der beste Beachbreak in der Umgebung.
El Jadida - Ein kleines ruhiges Städtchen, das im Sommer von marokkanischen Urlaubern stark in Beschlag genommen wird. Nördlich und südlich vom Ort gibt es einige durchschnittliche Beachbreaks.
Qualidia - Ein entspannter Ferien- und Fischerort zwischen dem Atlantik und einer malerischen Lagune. Um die Lagune herum befinden sich einige kleine Hotels, Bungalows und ein Campingplatz. Die Bucht bietet Anfängern optimale Bedingungen und auch Windsurfer kreuzen hier regelmäßig auf. Größerer Swell erforderlich!
Safi ist ein Industriestandort mit einem modernen Fischereihafen, dessen Flotte zu den weltgrößten Sardinienflotten zählt. Die sehr lebhafte Innenstadt ist durch die kurze Herrschaft der Portugiesen geprägt und bietet viele Unterkünfte unterschiedlicher Preiskategorien. Legenden ranken sich um Safi. Der rechte Pointbreak ist sicherlich einer der besseren Breaks in Marokko. Unvorteilhaft ist allerdings, dass direkt in den Surf ein Abwasserrohr mündet. Racelafaa nur wenige Kilometer nördlich ist ein rechter Reefbreak, der nur bei einem großen Swell läuft. Achtung! Sehr genial, aber mit diversen Tücken!!! Lalla Fatna, noch weiter nördlich ist ein kleiner Strand unterhalb der Steilküste mit durchschnittlicher Wellenqualität.
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