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Surfspots Deutschland

Karte Wellenreiten DeutschlandDeutschlands Surfhochburg liegt hoch im Norden: Sylt. Deutschlands nördlichste Insel hat nicht nur für Nordseeverhältnisse gute Wellen, sondern bereits seit mehreren Jahrzehnten eine ausgeprägte Surfszene.

Von Surfern weniger Beachtung geschenkt, aber auch mit surfbaren Wellen gesegnet, sind die Ostfriesischen Inseln, wie Borkum und Norderney. Und sogar die bayrische Metropole, fernab aller Meere, kann mit Surfgenuss dienen. Das Riversurfing auf der Isar und auf dem Eisbach hat mittlerweile weltweite Bekanntheit erlangt.

Und was ist mit der Ostsee? Sie bietet nicht wirklich qualitativ gute Wellen, aber nach einigen Tagen starkem Ostwind mit anschließender Windstille, kann man auch dort Glück haben und mal auf seine Kosten kommen.

St. Peter Ording - Ist ein beliebter Ferienort am westlichen Zipfel von Eiderstedt, bekannt für seinen großen breiten Sandstrand. Seit jeher ist der Strand von Ording ein populärer Windsurfspot und Drehort der Fernsehserie "Gegen den Wind". Die Welle ist jedoch meist eine Chaoswelle und nur etwas für tolerante Surfer. Hier herrscht häufig starke Strömung.

Norderney - Erreicht man von Norddeich aus mit der Fähre, die mehrmals täglich fährt und knapp eine Stunde benötigt. Seit längerer Zeit ist Windsurfen auf Norderney stark angesagt und Bernd Flessner, ein Spross der Insel, hat es sogar zu internationaler Bekanntheit in der Windsurfszene geschafft. Seit geraumer Zeit gibt es aber auch eine eigene kleine Surfszene auf der Insel. Die besten Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene sind am Januskopf zu finden. Wenn nach längerer Zeit der Nordwest-Wind nachlässt oder auf Süd dreht, hat man hier eine für die Nordsee recht gute Welle. Am Januskopf befindet sich auch Deutschlands einzige Wellenreitschule. Nebenan trifft man sich zum Chillen im Surfcafé oder abends beim Bier und coolen Surfvideos im Möpken - gegenüber der Post.

Borkum - Kann mit der Fähre von Emden oder Eemshaven angesteuert werden. Zwischen Fährterminal und der Ortschaft fährt eine kleine putzige Inselbahn. Zum Surfen empfiehlt sich der Strand Jugendbad beim großen Kaap oder der FKK Strand an der Nordwest-Küste. Wellen kommen mit West- oder Nordwest-Wind. Häufig starke Strömung.

München -  In den 70er Jahren fingen die Bayern an, fernab aller Meere, das Surfen für sich zu entdecken. Inzwischen ist Riversurfing zu einer hippen Angelegenheit anvanciert. Die Floßlände - neben dem Campingplatz Thalkirchen - gilt wegen der schwachen Strömung und geringeren Verletzungsgefahr eher als Anfängerspot, während der Eisbach am Englischen Garten neben dem Haus der Kunst schon etwas mehr Können abverlangt, da hier die Welle und das "Umfeld" etwas rauher sind. Im Sommer sind die Bedingungen auf Grund des geringem Wasserstands nicht so optimal. Quirin Rohleder, der auf dem Fluss groß geworden ist, gehört mittlerweile zu den besten Surfern Deutschlands.

Bilder zum Thema: Links zum Thema:

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