Die englische Küste hat eine Länge von über 11.000 Kilometern und kann in drei Surfgebiete untergliedert werden: die Atlantikküste, die Südküste und die Nordseeküste. Die meisten Wellen und die besten Surfspots sind an der Atlantikküste. Die Südküste benötigt einen Südwest-Swell und die Swellphasen sind nur von kurzer Dauer. Die besten Wellen an der Nordseeküste kommen von Tiefdruckgebieten vor Skandinavien. Im Sommer sind einzig die Spots an der Atlantikküste teilweise mit guten Wellen gesegnet, während die Spots an der Südküste und an der Nordsee leer ausgehen. Aber wen niedrige Wassertemperaturen nicht abschrecken, der kann an allen Küsten im Frühling und Herbst gute Wellen vorfinden.
England hat durch seine Insellage ein gemäßigtes Klima. Die Winter sind nicht extrem kalt und die Sommer nicht übermäßig heiß, und über zu wenig Niederschlag kann sich die Insel auch nicht beklagen.
Bantham, Süddevon
Wie überall ist der Sommer auch die Hochsaison für die englischen Surfspots. Wer den Sprung über den Ärmelkanal nicht machen möchte, den zieht es nach Cornwall oder Devon. Die sonst eher ruhige Region erlebt in dieser Zeit einen starken Andrang. Trotz alledem sind die englischen Surfer weiterhin offen und entspannt, insbesondere wenn man sich am Abend vorher im Pub ihre Surfgeschichten angehört hat.
Text: Alex Gramm







