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Surfer auf GuadeloupeDa der Tag unserer Anreise noch jung ist, entscheiden wir uns, dem Hauptstrand von Saint Francois - Raisins Clairs - einen Besuch abzustatten. Raisins Clairs befindet sich ungefähr 4 Fahrradminuten vom Camp entfernt. Fahrräder für Fahrten in die nähere Umgebung stehen im Camp kostenlos zur Verfügung. Ein Wahnsinnsgefühl, mitten im deutschen Winter,  hier bei nunmehr 30 °C Lufttemperatur und über 25 °C Wassertemperatur, den ersten Meerkontakt zu spüren. So kann es nach unserem Geschmack gerne weitergehen.

Immer wieder in den nächsten Tagen schnappen wir uns die Räder und erkunden unsere abwechslungsreiche Umgebung und um nur eines unserer Ziele zu nennen, wir besuchen den „Pointe des Chàteaux“, den südöstlichsten Punkt von Grande-Terre, den wir nach 13 Kilometern Fahrradtour von Saint Francois aus erreichen und von wo man einen großartigen Blick auf die Nachbarinseln La Dèsirade und Marie Galante und natürlich auf(´s) me(e)hr hat...

Am zweiten Tag aber beginnt erstmals unser Surfkurs mit unserem Lehrer Olivier. Das Surfequipment kann man sich im Camp ausleihen. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass wir surftechnisch wohl am ehesten in die Kategorie „Advanced Beginner“ einzustufen sind. Der Start in der grünen Welle klappt schon, aber haltungs- und lenktechnisch sind unsere „Künste“ in jedem Fall ausbaufähig.Aki mit Surfboard auf Guadeloupe Am ersten Tag geht es nach Le Helleux, ein Strand zwischen Saint Francois und Saint Anne, der für Anfänger bestens geeignet ist

Auf Guadeloupe gibt es nahezu nur Reefbreaks und auch dieser Spot zählt dazu. Olivier erzählt uns, dass Guadeloupe einige gute Anfängerspots beherbergt und eine Handvoll sehr guter Spots für geübte Surfer. Mit Surfspots für Intermediate sieht es allerdings eher schlecht aus.

Bezüglich des Zeitpunkts der Surfstunden ist Olivier immer sehr flexibel. Meistens starten wir gegen 10:00 Uhr morgens und sind dann immer für zwei Stündchen im Wasser. Ab und zu legen wir auch eine Nachmittagssession ein, je nach Bedingungen. Unser „Haus- und Hofspot“ wird Le Port, in der Nähe des alten Hafens von Saint Francois, nicht weit vom Camp entfernt. Der Spot ist für Anfänger bestens geeignet, allerdings sollte man paddelfest sein, denn hier wird pro Session der ein oder andere Kilometer abgepaddelt.

An der Ostküste von Grande-Terre befinden sich neben einigen typisch karibischen Stränden auch ein paar gute Surfspots. Hier ist allerdings ein wenig mehr Können gefragt, da man sonst gerne in den Felsen oder auf dem Riff landet. Auch wenn man hier nicht ins Wasser geht, so lohnt ein Ausflug die Küste entlang allemal.

Wer keinen Surfkurs belegen möchte, kann auch das Angebot eines Surftaxis in Anspruch nehmen. Das „Taxi“ bringt euch zu gewünschten Spots oder zu den Spots mit den jeweils aktuell besten Bedingungen. Wenn ihr aber lieber auf eigene Achse los wollt, dann ist euch Peyo auch immer gerne dabei behilflich für euch die schönsten Wellen zu finden.

 

SURF@VISOR

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