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Datum: 15. Dezember 2008

| Autor: WAVE CULTURE

Großer Showdown auf Hawaii

Kelly Slater hatte sich bereits Anfang Oktober in Mundaka seinen neunten ASP Weltmeistertitel gesichert, für ihn aber kein Grund weniger ambitioniert in den letzten Wettbewerb der Saison zu starten. Beim elften und letzten Tourstopp in diesem Jahr zeigte Kelly Slater wieder mal seine Klasse und gewann souverän die Billabong Pipeline Masters auf Oahu, Hawaii. Der Amerikaner gewann die Pipeline Masters nun zum sechsten Mal, ein weiterer Rekord auf seinem Konto. Auf diesen seinen sechsten Sieg auf Oahu musste Kelly Slater allerdings neun Jahre warten. Das letzte Mal gewann er hier 1999. In einem Eins-zu-Eins-Finale besiegte er den Kalifornier Chris Ward. Mit dem Einzug ins Final schob sich Chris Ward vom 27. auf den 14. Platz im finalen ASP World Tour Ranking vor. Hätte er das Finale der Billabong Pipeline Masters gewonnen, hätte er sogar die Vans Triple Crown of Surfing 2009 für sich entschieden.

Die Vans Triple Crown of Surfing, die ASP Special Series, bei der die drei hawaiianische Surfwettbewerbe Haleiwa, Sunset Beach und Pipeline Masters gewertet werden, gewann Joel Parkinson. Nachdem Bede Durbidge letztes Jahr diese Series gewinnen konnte, war es in diesem Jahr wieder ein Australier, der sich diesen prestigeträchtigen Sieg holen konnte.

Für die ASP World Tour im nächsten Jahr konnten sich automatisch die besten 27 Surfer von der 45 Teilnehmer der World Tour qualifizieren. Dazu kommen die besten 15 Surfer der World Qualifying Series ( WQS ) und drei Wildcard Surfer. Zu diesen zählt auch der auf Platz 16 der WQS gelandete Deutsche Surfer Marlon Lipke. Er ist damit der erste Deutsche, der sich jemals für die World Tour , die besten 45 Surfer der Welt, qualifizieren konnte. Wir können also gespannt sein, wenn es das erste Mal heißt: Marlon Lipke def. Kelly Slater.

Top 10 der ASP World Tour 2008
1. Kelly Slater (USA)
2. Bede Durbidge (AUS)
3. Taj Burrow (AUS)
4. Joel Parkinson (AUS)
5. C.J. Hobgood (USA)
6. Adrian Buchan (AUS)
7. Adriano de Souza (BRA)
8. Mick Fanning (AUS)
9. Bobby Martinez (USA)
10. Jeremy Flores (FRA).

Ergebnis Vans Triple Crown of Surfing:
1. Joel Parkinson (AUS) 5.500 Punkte
2. Dusty Payne (HAW) 5.363 Punkte
3. Tom Whitaker (AUS) 5.250 Punkte
3. CJ Hobgood (USA) 5.250 Punkte
3. Chris Ward (USA) 5.250 Punkte