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Datum: 19. Oktober 2009

| Autor: WAVE CULTURE

Quiksilver German Champs 2009

Am Samstag, den 10. Oktober, endeten im Mimizan, Südfrankreich, die Quiksilver German Champs 2009. Trotz kleiner Wellen am Finaltag gab es wieder spektakuläre Manöver zu sehen und die eine oder andere Überraschung bei der Siegerehrung nach den Finalläufen.

Auch am letzten Tag der Quiksilver German Champs QGC ließ die Sonne die Teilnehmer und Veranstalter nicht im Stich - es gab blauen wolkenlosen Himmel und Temperaturen um die 20 Grad. Nur die Wellen wollten sich nicht in den Dienst der Veranstaltung stellen. Trotz der kleinen Wellen gab es aber dennoch jede Menge hochklassige Surfaction auf dem Wasser zu sehen.

Die Finalläufe wurden am Freitag gestartet und am siebten Tag der Veranstaltung beendet. Gekürt wurden Deutsche Meister in 13 Klassen, neu hinzu kam der so genannte „ Aloha -Cup“ oder das „Tag-Team-Surfen“ – eine Vereinsmeisterschaft, die zwischen den DWV-Surfclubs ausgetragen wurde. Weiterhin erhielt der bestplatzierte Surfer, mit ständigem Wohnsitz in Deutschland den Ehrentitel des „ Local Hero“ – und damit eine Wild Card für die Nationalmannschaft.

Nach den Finalläufen waren die Sieger noch geheim - die Judges hielten sich bedeckt - am Samstag Abend aber war es dann so weit. Während einer ausgelassenen Siegerehrung wurden die Meister ihrer Klassen mit Pokalen und stürmischen Champagnerduschen bekannt gegeben und gefeiert.

In der Klasse der Bodyboarder verteidigte Pablo den Titel vor seinem Bruder Yamir Prieto Serrano. Bei den Grandmasters erwischten nur Rasmus Zaurins und Arndt Wiener gute Wellen, woraufhin sich Rasmus durchsetzte und den Titel bei den ältesten Teilnehmern holte. In der Master-Klasse platzierte sich der Deutsch-Franzose Alain Goffaux vor Frithjof Gauss und wurde erster.

Bei den Senioren gewann erneut der Local Hero des letzten Jahres Tim Schubert vor Oliver Schäfer. Die Junioren Arne Bergwinkel und Eduardo Escudero lieferten sich ein spannendes Duell, das Eduardo aber letztendlich doch für sich entscheiden konnte. Dafür surfte sich Arne bei den Cadets deutlich an die Spitze und verwies Philipp Mappes auf den zweiten Platz. Die Klasse der Juniorinnen dominierte Virginia Giesen León vor Kira Groen, in der Frauen Longboardklasse war es Sonja Hönscheid. Hier lagen Platz zwei bis vier extrem eng beieinander, wobei sich Janni Hönscheid schlussendlich die Vizemeisterschaft vor Meike Reijermann und Carla Twelkemeier sichern konnte.

Die Longboardklasse der Männer entschied Adrian Siebert mit der Tageshöchstwertung von 16,50 Punkten vor Thomas Schmidt klar für sich. Die Open-Class der Frauen wurde, wie schon der Longboardheat, von den Hönscheid-Schwestern dominiert. Die ältere Schwester Sonja fuhr hier erneut den Sieg ein und ist damit Deutsche Meisterin in zwei Klassen.

Der letzte Heat der diesjährigen Deutschen Meisterschaft war den Surfern der Open-Class vorbehalten und hier wurde der kleinen Wellen zum trotz noch einmal Surfen auf höchstem Niveau zelebriert. Hinzu kamen taktische Finessen und intensives Positionspaddeln, so dass den Zuschauern am Strand bis zum Schluss ein spannendes und abwechslungsreiches Finale geboten wurde. Der Favorit Ricardo Lange konnte sich schließlich knapp vor Paul Grey behaupten und gewann den heiß begehrten Titel.

Zu guter letzt trugen die Deutschen Surfvereine noch die Vereinsmeisterschaften aus. In kaum noch surfbaren Wellen gewann der No Shore Surfclub Cologne vor den Wellenstürmern aus Münster knapp den Vereins-Cup, bei dem vor allem der Spaß im Vordergrund steht. Die beiden Sylter Vereine landeten trotz guter Einzelwertungen auf den Plätzen drei und vier.

Ergebnisse

Bodyboard : 1. Pablo Prieto Serrano 2. Yamir Prieto Serrano

Grand Master: 1. Rasmus Zaurins 2. Arnd Wiener

Master: 1. Alain Goffaux 2. Frithjof Gauss

Senioren: 1. Tim Schubert 2. Oliver Schäfer

Junioren: 1. Eduardo Niederlechner 2. Arne Bergwinkl

Juniorinnen: 1. Virginia Giesen 2. Kira Groen

Cadets: 1. Arne Bergwinkl 2. Philipp Mappes

Longboard Women: 1. Sonja Hönscheid 2. Janni Hönscheid

Longboard Men: 1. Adrian Siebert 2. Thomas Schmidt

Open Frauen: 1. Sonja Hönscheid 2. Janni Hönscheid

Open: 1. Ricardo Lange 2. Paul Grey

Local Hero: Vincent Scholz (6. Platz)

Vereinsmeistermeisterschaft: 1. No Shore Cologne 2. Wellenstürmer (Münster)