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Guadeloupe - Frankreich in der Karibik

Wellenreiter auf GuadeloupeUnser Trip startet in Paris. Da Guadeloupe von Europa aus lediglich aus der französischen Hauptstadt angeflogen wird, haben wir einen Flug von Paris (Orly) nach Pointe-à-Pitre, das wirtschaftliche Zentrum von Guadeloupe gebucht; dabei handelt es sich um einen Inlandsflug, da die Insel zu den französischen Übersee-Departements zählt. Guadeloupe ist sozusagen Frankreich in der Karibik. Nach 8 Stunden Flugzeit setzen wir dann zum ersten Mal unsere Füße auf den Boden der „Schmetterlingsinsel“, die ihren Namen der Form und Lage ihrer beiden Hauptinseln Basse-Terre und Grande-Terre verdankt. Obwohl beide nur durch einen sehr schmalen Meeresarm voneinander getrennt sind, unterscheiden sie sich landschaftlich jedoch aufs äußerste: Auf Basse-Terre findet sich viel vulkanisches Bergland, wohingegen Grande-Terre eher flach daherkommt. Eine Tatsache die klimatisch nicht ohne Folgen bleibt. Auf Grande-Terre regnet es bei weitem nicht so oft, wie auf seiner Nachbarinsel und zieht mit diesem Argument natürlich auch die meisten Urlauber zum Aufenthalt auf diese Seite der Insel.  

An unserem Zielflughafen werden wir von einem Mädel vom Surfcamp abgeholt, die jedoch wenig bis kein Englisch spricht, was deswegen für uns eher von Nachteil ist, da wir schnell feststellen, dass unsere aus der Schulzeit hängengebliebene Französischkenntnisse nicht einmal mehr als rudimentär zu bezeichnen sind, sondern gänzlich gegen Null zu tendieren scheinen. Nach  „Bonjour“, „Ca va?“, „Ca va bien“, „Merci“ und  „Adieu“ erschöpft sich erst einmal unser Vokabular. Egal- mit Händen und Füßen finden wir dann aber doch noch einen Weg zur interkulturellen Kommunikation.

Nach einer Stunde Fahrtzeit, im Laufe derer wir schon einen ersten Eindruck von der unglaublich vielseitigen tropischen Inselflora und von dem, was man gemeinhin mit den Worten „karibisches Flair“ bezeichnet, erreichen wir das Surfcamp in Saint Francois, an der Südküste von Grande-Terre.

Surfcamp auf GuadeloupeDas Camp präsentiert sich uns gleich auf den ersten Blick als ein entspannter Ort und wir genießen es, uns jetzt schon gedanklich auf chillige Urlaubstage einzustellen. Was diesem ersten harmonischen Eindruck für uns persönlich jedoch einen kleinen bitteren Beigeschmack beimischt, ist die Aussicht auf vielleicht etwas zu viel Ruhe – zumindest zwischen uns und den anderen Campbewohnern, die sich, wie wir bedauernd feststellen, fast ausschließlich auf französisch unterhalten und wir ja besser französisch essen, als sprechen können. Darüber können wir jetzt aber nicht lange sinnieren, wir lernen nämlich Peyo kennen, der zusammen mit seiner Frau Babette das Camp managt und Gott sei `s gedankt, fließend englisch spricht, so dass wir ihn erst einmal mit all unseren Fragen bombardieren können und der uns das gesamte Areal zeigt.

Das Surfcamp besteht aus zwei großen farbenfroh gestalteten Bungalows inmitten eines wunderschön angelegten tropischen Gartens. Den Mittelpunkt des ersten Bungalows bilden die Bar, eine offene Küche für alle Mitbewohner und der Frühstücksbereich. In diesem Teil der Anlage trifft man sich, isst gemeinsam und nimmt den wohl beliebtesten Drink der Insel zu sich, den Ti Punch. Er besticht durch seine schlichte Einfachheit und seinen leckeren Geschmack: einen Löffel Rohrzucker, ein Viertel einer Limone und den local Rum ... that´s it! Im Nachhinein müssen wir ebenfalls bemerken, dass er aus vielerlei Hinsicht auch ein sehr dankbares Getränk ist, denn nach einigen Ti Punchs sprechen alle die gleiche Sprache und jedwede Verständigungsprobleme lösen sich so in Luft auf …

Durch den Garten erreicht man den zweiten Bungalow, dessen Mittelpunkt die Chill-Out-Area, sowie das „Tor zur Welt“ (worldwideweb) bildet. Der Computer steht allen Gästen Tag und Nacht zur freien Nutzung zur Verfügung.

Insgesamt bietet das Surfcamp 8 Zimmer, die jeweils mit 2 oder 3 Personen belegt werden. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Badezimmer, einen großen Deckenventilator sowie eine separate Toilette. Wem die 400 Meter zum Meer zu weit sind, kann sich auch direkt vor Ort im campeigenen Swimmingpool abkühlen.