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Basse-TerreIn der zweiten Woche mieten wir uns einen Wagen, um die Insel zu erkunden. Ein absolutes Muss ist ein Besuch von Deshaies, einem Bilderbuchstrand im Nordwesten von der Nachbarinsel Basse-Terre. Dieses Fleckchen entspricht genau den Vorstellungen eines karibischen Strandes mit Bacardifeeling. Aber auch schon die Fahrt (ca. 2,5 Stunden von Saint Francois) entlang der Küste ist traumhaft schön. Ab und zu durchfährt man einige kleine Küstendörfer, aber die meiste Zeit hat man einen wundervollen Blick auf der einen Seite zum Meer und auf der anderen Seite auf den Vulkan. Die Rückreise sollte man allerdings rechtzeitig antreten, da eine Tour durchs Landesinnere bei Dunkelheit eine spannende Angelegenheit werden kann.

Ein weiterer Tagesausflug führt uns ebenfalls wieder nach Basse-Terre. Dieses Mal zum „Parc National de la Guadeloupe“ und damit zum Vulkan Soufrière, der mit 1.467 Meter über NN der höchste Punkt auf der Insel ist. Auf dem Weg zum Vulkan gibt es insgesamt drei imposante Wasserfälle. Wir statten dem zweiten einen Besuch ab, da dieser noch in einer angenehmen Entfernung von der nächsten Straße liegt. Die vielseitige Flora und Fauna des tropischen Regenwaldes, sowie das Donnern des Wasserfalls bei seinem Sturz in die Tiefe sind unbeschreiblich. Ein Ausflug zum Soufrière und seinen Wasserfällen sollte fester Bestandteil einer Reise nach Guadeloupe sein.

Wer neben Wellenreiten weitere sportliche Herausforderung sucht, findet auf Guadeloupe natürlich auch eine Menge anderer interessanter Möglichkeiten hierfür:Parc National de la Guadeloupe Windsurfen, Kitesurfen, Schnorcheln und Tauchen, Fallschirmspringen oder Golf sind einige von ihnen. Bei den Locals ist auch Rennradfahren sehr populär.

In eurem Urlaubsgepäck sollte auf gar keinen Fall ein Mittel gegen Moskitos fehlen. Sobald die Dämmerung einsetzt und das passiert so gegen 18:00 Uhr, sollte man entweder komplett einbalsamiert sein oder sich mit langer Kleidung schützen. Andernfalls wird es nervig mit den kleinen Blutsaugern.

Die Lebenshaltungskosten auf Guadeloupe sind etwas höher als in Europa ... klar, denn das meiste muss importiert werden. Essengehen kann man gut, sehr gut und weniger gut. Auf jeden Fall geht der Großteil unserer Urlaubskasse für die Nahrungsaufnahme drauf. Das macht aber eigentlich nix, weil souvenirtechnisch auf Guadeloupe sowieso nicht viel zu holen ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir eine Menge Spaß auf dieser abwechslungsreichen Karibikinsel hatten: Babette und Peyo, unsere Gastgeber für 2 Wochen, sind ein unschlagbares Team und haben uns den Aufenthalt im Surfcamp sehr angenehm gestaltet. Französischkenntnisse sind kein Muss, aber schon von großem Vorteil. Andernfalls packt euren Dictionnaire ein oder bucht sofort einen Französischkurs Grundkurs. Und all jenen, die im Vorfeld auf derlei Mühen jedoch gerne verzichten, bleibt ja immer noch die Möglichkeit: Il est temps pour Ti-Punch … a santé!

Text (Fotos): Aki Kullick

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