Eingebettet zwischen der Nord- und Ostsee liegt die Halbinsel Jütland, das dänische Festland. An der ca. 500 km-langen Westküste befinden sich die meisten Wellenreitspots. Die Landschaft an der Westküste ist durch hohe Dünen sowie weitläufige Heide- und Fjordlandschaften geprägt. Der größte Teil der dänischen Bevölkerung lebt allerdings im östlichen Teil des Landes auf einer der knapp 100 bewohnten Inseln zwischen Jütland und Schweden. Darüber hinaus gehören auch noch die Færøer-Inseln und Grönland zu Dänemark.

Überquert man die deutsch-dänische Grenze wird man erst einmal mit einer entspannteren Fahrweise konfrontiert. Gedrängel und dichtes Auffahren gibt es nur sehr selten und die Geschwindigkeit muss auch gedrosselt werden. Erlaubt sind 110 km auf der Autobahn und 80 km auf der Landstraße. Verletzt man diese Rules kann es gleich sehr teuer werden. Also: keep cool or pay hard! Zudem gehört auch tagsüber das angeschaltete Abblendlicht zum staatlichen Pflichtprogramm.

Das skandinavische Land ist natürlich nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel für Surfer, sondern auch für Familien, Naturfreunde und andere Wassersportler. Ferienwohnungen in Dänemark sind daher auch in jeglicher Ausführung und allerorts zu finden. Als Alternative gibt es aber auch viele gut ausgebaute Campingplätze. Auch wenn wildes Campen in Dänemark nicht erlaubt ist, so laden doch einige Strandparkplätze mit Toiletten und Duschen zum Übernachten mit dem entsprechenden Gefährt ein. In letzter Zeit hat das wilde Campen an den Stränden jedoch überhand genommen und damit die Toleranzgrenze der Locals und der Ordnungshüter überschritten. Häufigere Kontrollen mit fetten Bußgeldern sind die Folge.

Die dänische Küche ist von Fisch und Fleisch geprägt und als liquide Materie wird jede Menge Kaffee und Bier konsumiert. Zum kulinarischen Weltruhm hat es das Smørrebrød und der Pølser gebracht. Das Smørrebrød besteht aus einer Scheibe Brot mit einem Belag aus allem was gerade greifbar ist, Hauptsache lecker. Der Pølser oder für einige einfach nur ein Hot Dog verfolgt einen in Dänemark auf Schritt und Tritt, meist sehr lecker und mit reichlich Remoulade versehen. Allerdings ist die Farbgebung des fleischigen Innenlebens nicht jedermanns Sache.

Text: Stefan Strauss

Dänemark Spots

Wer nicht zu den Cracks zählt, die auch auf wenig kraftvollen Wellen Speed machen können, sollte sich lieber mit einem Board mit mehr Volumen auf den Weg nach Dänemark machen. Minimalibu oder Longboard sind beim Nordseesurf dankbare Begleiter.  mehr...