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Surfspots Dänemark

Karte Wellenreiten DänemarkDa man in Dänemark dem Wasser nie fern ist, herrscht überall ein gemäßigtes See- und Küstenklima. Im Sommer steigen die Temperaturen bis auf 25 C°; im Frühjahr und Herbst ist es mit um die 10 C° allerdings wesentlich kühler. Hinzu kommt auch noch der Seewind, der an den Küsten größere Temperaturschwankungen verursachen kann. Wer nicht zu den hartgesottenen Eissurfern zählt und keinen Anzug besitzt, bei dem nur noch die Augen herausluschern, für den bieten die Wassertemperaturen von Mai bis Oktober gute Voraussetzungen um im Line-Up sitzen zu können.

Da der Untergrund an der dänischen Nordseeküste im Vergleich zur deutschen Nordseeküste, mit Ausnahme von Sylt, steiler abfällt, können richtige Swells auf die Küste treffen und nicht nur Windwellen, die sich mit dem Verschwinden des Windes gleichermaßen verdünnisieren.

Wer nicht zu den Cracks zählt, die auch auf wenig kraftvollen Wellen Speed machen können, sollte sich lieber mit einem Board mit mehr Volumen auf den Weg nach Dänemark machen. Minimalibu oder Longboard sind beim Nordseesurf dankbare Begleiter.

Klitmøller - Das beschauliche Küstenörtchen ist nicht nur bei Urlaubern seit langem sehr beliebt, sondern auch bei Windsurfern, denn Klitmøller genießt den Ruf, die besten Wellen Dänemarks zu haben. Aber auch Wellenreiter werden von Jahr zu Jahr immer mehr gesichtet. In den Sommermonaten besteht mittlerweile sogar schon die Möglichkeit Wellenreitunterricht zu nehmen. Klitmøller hat mehrere Spots zur Auswahl, die je nach Windrichtung und Wellengröße ihre Stärken haben. Die von südlichen Winden geschützte Bucht nördlich vom Ort bietet je nach Lage der Sandbänke mehrere surfbare Peaks. Ein öffentlicher Parkplatz mit Toiletten liegt oberhalb des Strandes direkt an den Dünen. Das Muschelriff ist ein weiterer Spot und liegt direkt am Ende der Hauptstraße, die direkt durch Klitmøller führt. Die Wellen sind hier meist größer als in der Bucht, aber auch windanfälliger. Wegen des Untergrundes, der Name sagt es schon, sind Schuhe angebracht. Der Südstrand, wegen der alten Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg auch Bunkers genannt, ist ein sehr angenehmer Spot nur wenige hundert Meter südlich von Klitmøller. Direkt beim Übergang sind die Wellen tendenziell steiler und schneller, als am Break weiter rechts, die dafür allerdings länger laufen. Ein kleiner Parkplatz mit Toiletten befindet sich direkt hinter den Dünen.

Nr. Vorupør - Das kleine und bei Wellenreitern sehr beliebt Fischerdorf besitzt einen breiten Sandstrand, auf dem viele kleine malerische Fischerboote liegen und auf ihren Einsatz warten. Eine große Mole trennt den Strand in einen Süd- und in einen Nordteil. Dieses sorgt dafür, dass je nach Windrichtung entweder auf der linken oder auf der rechten Seite der Mole gute Surfbedingungen zu finden sind, denn der Windschatten der Mole gibt den Wellen reichlich Zeit sich zu ordnen, um dann genüsslich über der Sandbank zu brechen. Die Wellen sind in Nr. Vorupør häufig sogar kraftvoller als in Klitmøller. Parkplätze gibt es in den Dünen direkt beim Spot .

Agger - Das markante an Agger sind die vielen kleinen Buhnen, die entlang des Strandes liegen. Die Wellen haben zwar nicht ganz die Qualität von Klitmøller oder Nr. Vorupør, aber dennoch Potential. Bei einem großen Swell , stürmischer See oder einem südlichen Swell warten einige feine Wellen ca. 5 km weiter südlich an der Mündung des Thyborøn Kanals darauf gesurft zu werden. Die weit ins Meer hinausragende Mole sorgt dafür, dass die Wellen sich beruhigen können, um den Surfer zu beglücken.

Hvide Sande - Was den Spot so auszeichnet, ist die lange Hafenmole, die selbst eine Sturmsee bei nördlichen Winden zu beruhigen vermag und so saubere Lines zum Wellenreiten produziert. Wellenreiter halten sich eher in der Nähe der Mole auf, während den Windsurfern bei Nord- Nordwest weiter draußen auch ausgezeichnete Bedingungen zum Wellenabreiten geboten werden. Bei südlichen Winden können auch auf der Nordseite der Mole ein paar Wellen laufen, die Qualität der Wellen ist jedoch nicht die gleiche. Direkt am Spot , nur wenige Meter vom Zentrum entfernt, gibt es einen kleinen Strandparkplatz mit Toiletten.

Rømø - Eher fürs Windsurfen als fürs Wellenreiten geeignet, dennoch gibt es auf hier Tage, an denen einige gute Wellen zum Schlitzen zu finden sind. Im Vergleich zur südlichen Insel Sylt fällt der Untergrund jedoch nicht so steil ab, weshalb der Brandungsgürtel breiter ist und die Wellen nicht so steil und kraftvoll wie in Klitmøller oder Hvide Sande auf die Küste prallen. Geparkt werden kann, wie in St. Peter Ording, direkt auf dem Strand. Bei starken westlichen Winden sollte man ein Auge auf seinen Wagen haben, nicht dass dieser zu Fischfutter wird. Einen Campingplatz gibt es direkt hinter den Dünen.

Bilder zum Thema: Links zum Thema:

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