Südküste

Karte Wellenreiten SüdenglandDie Südküste von England ist für ihr mildes Klima bekannt. Viele Seebäder locken in den Sommermonaten oder am Wochenende Besucher aus ganz England an. Die Wellenqualität ist allerdings nicht mit der an der Atlantikküste vergleichbar. Die Swellphasen sind kürzer, unzuverlässiger und häufig von auflandigem Wind begleitet. Der Sommer werden kaum Wellen gesichtet.

Praa Sands -  Zwischen Penzance und Helston befindet sich der schön gelegene Sandstrand Praa Sand, der bei Urlaubern und Surfern gleichermaßen beliebt ist. In der Mount's Bay hat Praa Sand die meisten Wellen, die bei Flut jedoch nicht sehr brauchbar sind.

Porthleven -  Die kleine Ortschaft, nur wenige Kilometer von Helston entfernt, hat nach der Aussage vieler Surfer den besten Reefbreak von England. Damit der Break seine Perfektion ausspielen kann, benötigt dieser einen großen Südwest-Swell mit Nordost-Wind. Die Welle ist nicht nur extrem steil und kraftvoll, sondern auch immer von vielen Surfern belagert. Nur geübte Surfer sollten hier ins Wasser gehen, da der Spot schon einige Opfer gefordert hat.

Whitesand Bay -  Westlich von Plymouth befindet sich die Whitesand Bay. Der 6 Kilometer lange Sandstrand der Bucht, gerahmt von senkrecht abfallenden Klippen, ist nur über kleine Wege erreichbar, die immer wieder von der Küstenstraße hinab führen. Der Beachbreak mit vielen Peaks ist bei Surfern aus Plymouth besonders beliebt.

Wembury -  Die kleine Bucht, nicht weit von Plymouth entfernt, bietet bei einem Südwest-Swell eine gute Welle über felsigem Untergrund. Die Wellen sind hier in der Regel kleiner als in Bantham.

Bantham, an der Flussmündung des Avons, gehört zu den surferischen Highlights der Südküste. Der Beachbreak mit vielen Peaks zählt zu den Spots mit den konstantesten Wellenbedingungen an dieser Küste. Neben Surfern kommen hier auch Windsurfer auf ihre Kosten. Parken ist auf beiden Seiten der Bucht möglich.

Kimmeridge Bay liegt nur wenige Kilometer von dem kleinen Ferienort Swanage entfernt. In der Bucht gibt es unterschiedliche Reefbreaks, wobei der rechte besonders bei Longboardern beliebt ist. Die Wellenqualität ist stark vom Wind abhängig. Die Jugendherberge in Swanage ist eine gute Location zum Übernachten.

Bournemouth ist ein junges Seebad und hat neben zahlreichen Unterkünften auch jede Menge Sprachschulen, die junge Leute aus verschiedenen Ländern anziehen. Der lange schöne Sandstrand bietet viele Peaks zum Surfen. Die besten Wellen gibt es je nach Windrichtung westlich oder östlich der Pier. Viele Surfer.

Southbourne hat einen Beachbreak, der eine Alternative zu den Breaks in Bournemouth bietet. Die Wellen sind hier größer als in Bournemouth, haben jedoch den Nachteil, dass sie dem Wind schutzlos ausgeliefert sind.

Isle of Wight ist durch ihre abwechslungsreiche Landschaft und das milde Klima ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Einmal im Jahr findet hier die berühmte und traditionelle Regatta von Cowes statt. Zum Surfen bietet die Südwest-Küste bei einem Südwest-Swell viele lohnenswerte Spots.

Brighton ist das meistbesuchteste Seebad Englands und hat neben vielen altehrwürdigen Gebäuden ein ausgeprägtes Partyleben. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Palace Pier. Die 11 Kilometer lange Küste von Brighton bietet zahlreiche Surfspots, die leicht zu finden sind, aber mit Wellen wenig verwöhnt werden.