Ärmelkanal

Karte Wellenreiten ÄrmelkanalDer größte Teile der Küste am Ärmelkanal gehört zur Normandie und bietet mit seinen spektakulären Kreidekliffs der Côte d'Albâtre, den endlosen Sandstränden der Côte Fleurie und Côte de Nacre sowie der bretonisch wirkenden Küste der Cotentin eine sehr abwechslungsreiche Landschaft.

Die Wellen am Ärmelkanal sind nicht so beständig und kraftvoll wie am Atlantik, dennoch sind auch hier gute Surftage keine Seltenheit. Im Sommer werden die Strände der Normandie mit Urlaubern aus ganz Frankreich überflutet. Wellen sind in dieser Zeit extreme Mangelware, von November bis April kommt Ihr wesentlich mehr auf Eure Kosten.

Wissant am Cap Gris Nez liegt an der engsten Stelle des Ärmelkanals. Der Beachbreak und die anderen Spots in der Umgebung haben die besten Wellen aus Nordfrankreich, was allerdings noch keinem "besonders wertvoll" Prädikat gleichkommt.

Pourville ganz in der Nähe von Dieppe hat einige Breaks über felsigem Untergrund. Bei einem großen Swell ist der Spot ganz o.k. aber auch nicht viel mehr.

Etretat mit seiner berühmten Felsküstenformation nördlich von Le Havre ist der bekannteste und wohl auch der beste Spot in der Normandie. Die Wellen brechen über felsigem Untergrund und laufen zwischen Ebbe und Flut am besten. Leider ist die Wasserqualität alles andere als gut. Fécamp für Windsurfer und Petites Dallas östlich von Fécamp sind weitere Spots.

Cotentin -  Die Halbinsel im Westen der Normandie wirkt teilweise schon bretonisch. Die Nordwestspitze der Halbinsel bietet einem nicht nur wilde Landschaftsformationen, sondern auch einen der stärksten Küstenströme Europas. Südlich vom Cap, eingebettet zwischen einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage mit internationaler Kundschaft und dem Atomkraftwerk von Flamanville, befindet sich der Beachbreak von Siouville und der Reefbreak von Diélette. Einen weiteren anspruchsvollen Reefbreak hat Le Rozel und ein Beachbreak, bei dem sich vor allem Windsurfer austoben, ist bei Carteret zu finden.