Bretagne

Karte Wellenreiten BretagneWilde Felsformationen und lange feinsandige Buchten mit türkisfarbenem Wasser bildet die 1.200 km lange und abwechslungsreiche Küstenlinie der Bretagne. Nicht zu sonnenverwöhnte Surfer bietet dieses eine ideale Variation an Wellen.

So rau und herb die Küste ist, so ist auch das Klima und bei 16°C Wassertemperatur im Hochsommer ist immer noch ein langer Anzug erforderlich. Von Mai bis August hat man nur selten größere Wellen. Die beste Zeit für Wellen bei noch angenehmen Wassertemperatur ist der Herbst.

Trégastel Plage mit seinen bizarren Feldsformationen ist ein viel besuchter Badeort an der Côte de Granit Rose und mit ein wenig Glück läuft am Sandstrand auch eine ganz brauchbare Welle.

Locquirec ist ein reizvoller Badeort in der Baie de Lannion umgeben von zahlreichen Sandstränden sowie einem waldreichen hügeligen Hinterland. Zum Surfen gibt es in der Umgebung mehrere Strände, die teilweise geschützt vom Südwestwind liegen und gute Wellen formen.

Le Petit Minou ist ein sehr populärer Spot bei den Surfern und Bodyboardern aus Brest. Der Reefbreak liegt vom Westwind geschützt in einer Bucht und hat eine kraftvolle Welle, die bei Flut allerdings nicht gesurft werden kann.

La Palue -  Die Crozon Halbinsel bietet mehrere Beach- und Reefbreaks, wobei der Beachbreak La Palue, an der Südwest-Küste, der populärste Spot ist.

La Baie des Trépassés -  Zwischen Pointe du Van und der Pointe du Raz versteckt sich der schöne und sagenumworbene Sandstrand La Baie des Trépassés. Um eine gute Surfsession abhalten zu können, muss man das Glück auf seiner Seite haben.

Lervilly kurz hinter Audierne ist ein sehr guter Reefbreak. Die Welle läuft über ein flaches Riff und kann zu allen Gezeiten gesurft werden.

La Torche ist der populärste Surfspot in der Bretagne. Er liegt wenige Kilometer nördlich von dem Fischerort Saint-Guénolé und ist ein Spot, der bei Surfern und Windsurfern gleichermaßen für seine sehr guten Wellen geschätzt wird. Wenn einem der Spot zu voll wird, findet man weiter nördlich andere gute Breaks.

Le Pouldu Plage hat durch die vielen Bauvorhaben in den letzten Jahren an seinem bretonischen Charakter verloren. Für eine gediegene Surfsession ist ein größerer Swell nötig. Bei einem kleinen Swell empfehlen sich die Breaks südlich der Laïta-Mündung, denn hier sind die Wellen wesentlich besser.

Quiberon ist eine 14 Kilometer lange und 2 Kilometer breite Halbinsel mit einem gleichnamigen Ferienort, der zu den bedeutendsten Ferienorten in der Bretagne zählt. Die Westküste, Côte Sauvage, ist eine felsige Küste in die vereinzelt kleine Sandbuchten gebettet sind. Die Ostküste hingegen ist von langen feinen Sandstränden bestimmt. Die Beach- und Reefbreaks der Côte Sauvage, mit ihren beständigen und kraftvollen Wellen, zählen zu den Besten der Bretagne. Die Ostseite bietet gute Windsurfbedingungen ohne Wellen.

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