Côte de Lumière

Karte Wellenreiten Côte de LumièreDie über 600 km lange Küstenlinie der Côte de Lumière ist ein Mix aus der Küste der Bretagne und der Küste der Côte d'Argent und zieht zunehmend Surfer aus ganz Frankreich an. Die Côte de Lumière ist nicht nur die Küste am Atlantik mit den meisten Sonnentagen im Jahr, sondern hat auch eine Vielzahl guter Beach- und Reefbreaks vorzuweisen.

Die größte Anziehungskraft haben die Inseln Ile de Ré und Ile de Oleron sowie die Städte Les Sables d'Olonne und La Rochelle. Die Altstadt von La Rochelle stammt aus dem 16 und 17 Jahrhundert und ist auf jeden Fall ein lohnender Abstecher.

Die Breaks der Côte de Lumière können sehr geniale Wellen haben, sind aber nicht so beständig, wie die Surfspots an der Côte d'Argent. Für die Côte de Lumière gilt das Gleiche wie für die Bretagne, meide den Hochsommer und versuche lieber Dein Glück im Frühling, Spätsommer oder Herbst.

St-Gilles Croix-de-Vie ist ein geruhsamer Küstenort mit einem Jacht- und Fischereihafen. Die schönen Sandstränden in der Umgebung können bei großem Swell spassige Wellen haben.

Brétignolles sur Mer ist ein langgezogener Ferienort mit einem guten Reef- und einem guten Beachbreak. La Sauzaie im nördlichen Teil des Ortes hat einen Reefbreak, den man zu den besten der Küste zählen kann. Von der kleinen Küstenstraße, mit vielen Parkmöglichkeiten, kann man den Spot gut einsehen. Achtung, bei Ebbe kann es gefährlich flach werden. Weitere Reefbreaks gibt es in der Umgebung. Les Dunes, der südliche Teil der Ortschaft, hat einen langen Sandstrand, die Wellen sind hier nicht so steil und bieten daher Anfängern gute Bedingungen. Windsurfen ist auch möglich.

Sauveterre - Der schöngelegene Sandstrand befindet sich am Ende der 1,5 km langen Stichstraße, die von Olonne sur Mer abgeht. La forêt d'Olonne, den man durchquert, erinnert einen stark an die Pinienwälder der Côte d'Argent. Der Spot bietet mehrere Peaks über sandigen und felsigen Untergrund und kann auch noch bei großem Swell gute Wellen haben.

Les Sables d'Olonne ist eine pulsierende Hafenstadt und der populärste Badeort in der Vendée. Der langgezogene Stadtstrand, der teilweise unschön zubetoniert wurde, ist auch zum Surfen geeignet. Die Wellen sind meist nicht sehr stark und bieten Anfängern ein gutes Terrain. Größere und stärkere Wellen findet man im südlichen Teil der Bucht bei Tanchet.

Les Conches - Der kleine Ferienort mit vielen Campingplätzen liegt an der Küstenstraße zwischen Longville und La Tranche. Die Landschaft ist geprägt von Pinienwäldern, Dünen und langen Sandstränden. Die besten Spots sind Les Conches und Bud Bud. Beachbreaks mit vielen Peaks. Außerhalb der Hochsaison bietet der Wald viele kleine Plätzchen an denen man seinen Bus oder sein Zelt für eine Nacht problemlos hinstellen kann.

Ile de Ré -  Die 32 km lang und 5 km breite Insel ist durch eine gebührenpflichtige Brücke mit dem Festland verbunden. Durch strickte Auflagen beim Häuserbauen und Naturschutz wird versucht den Inselcharakter zu wahren. Der beste Spot der Insel ist der Reefbreak Le Lizay beim Phare des Baleines.

Ile d'Oleron -  Sie ist die zweitgrößte Insel Frankreichs und zieht jeden Sommer über 200.000 Urlauber an. Die Insel hat ein besonders mildes Klima, in dem neben Wein auch Oliven- und Orangenbäume gedeihen. Die langen Sandstrände an der Westküste zwischen Vert-Bois und St-Trojan bieten viele gute Peaks über sandigen Untergund. Eine handvoll guter Reefbreaks sind im Norden der Insel am Leuchturm beim Pointe de Chassiron zu finden. Schuhe sind hier recht angebracht, da man eine Weile über das Riff laufen muss. Weitere Breaks gibt es in Les Huttes einige Kilometer südlich vom Pointe de Chassiron.

Royan ist ein beliebter Ferienort auf der nördlichen Seite der Gironmündung. Zu den surferischen Highlights zählt der Ort nicht gerade, aber wenn die Wellen an der Westküste zu groß sind, können sie hier recht ordentlich laufen. Für die Überquerung der Giron steht eine Autofähre zur Verfügung.