La Côte Basque

Karte Surfspots BaskenlandMit der Überquerung der Adour kommt man ins Baskenland. Die Landschaft wird hügeliger bis alpin in den Pyprenäen, die Ortschaften sind malerisch verträumt und die Surfspots heben sich deutlich von den der Côte d'Argent ab.

Das Baskenland hat 3 französische und 4 spanische Regionen. Die Basken sind stark auf ihre eigene Identität bedacht, wobei die französischen Basken dieses nicht auf so eine militante Art und Weise demonstrieren, wie dies teilweise die spanischen Basken tun.

Das am dichtesten besiedelte Gebiet ist BAB (Biarritz, Anglet, Bayonne). Anfang August sollte man auf jeden Fall die Fêtes de Bayonne, das größte baskische Volksfest in Frankreich, nicht verpassen.

Im Frühjahr findet Ihr nicht nur sehr gute Surfbedingungen, sondern in den Pyrenäen auch noch ausreichend Schnee zum Snowboarden.

Anglet liegt eingezwängt zwischen Bayonne und Biarritz. Es ist der Ort mit den meisten Surfspots an der baskischen Küste. Anglets nördlichster Spot ist La Barre. Er liegt vom Wind geschützt zwischen zwei Molen und benötigt einen großen Swell, um zu laufen. La Barre hat die besten Wellen bei Ebbe. Auf der südlichen Seite der Mole befindet sich der Strand Les Cavaliers. Dieser Beachbreak ist einer der besten Spots von Anglet und kann auch noch wie La Barre bei großen Wellen gesurft werden. Zwischen Les Cavaliers und Cambre d'Amour liegen weitere Beachbreaks, deren Wellenqualität sehr gut sein können. Dort, wo die Wellen gut sind, sind immer extrem viele Surfer im Wasser, super crowed. Die Jugendherberge in Anglet ist eine viel gelobte Anlage. An der Promenade gibt es jede Menge Surf Shops, bei denen Ihr Euch auch Surfboard ausleihen könnt.

Biarritz, das einst feudale Seebad, ist das surferische Epizentrum von Europa. Der größte Ferienort an der französischen Atlantikküste bietet heute einen bunten Mix aus Jungen und Alten sowie aus Massentourismus und gut betuchten Franzosen, die ihre sommerlichen Residenzen hier haben. Grand Plage ist der Hauptstrand von Biarritz und liegt geschützt in einer großen Bucht. Im Sommer ist am Grand Plage selten entspanntes Surfen möglich, außer man lässt sein Board nach Sonnenuntergang zu Wasser, denn die Bucht ist nachts beleuchtet. Der Strand Côte des Basques liegt südlich von Biarritz und gilt eher als Spot für Longboarder. Einen Internetzugang findet man an der Hauptstraße schräg gegenüber vom Hotel du Palais.

Bidart ist ein tpyischer baskischer Ort mit einem malerischen Ortskern. Der Surfstrand, den man über einen kleinen, steilen Weg erreicht, bietet viele Peaks über sandigem und felsigem Untergrund.

Guéthary, die kleinste Gemeinde an der baskischen Küste, zählt zu den schönsten Orten im Baskenland. Typische baskische Architektur in reizvoller Landschaft machen den Charme dieses Ortes aus. Guéthary ist ein Big Wave Spot und zählt zu den besten Reefbreaks von Europa. Um zum Break zu gelangen, ist eine gewisse Vorarbeit erforderlich. Wer nicht lange in der Brandungszone stecken möchte, sollte es vermeiden die Welle nach links zu surfen. Außerdem sollten hier nur geübte Surfer ins Wasser gehen. Vom oberen Parkplatz aus kann der Spot sehr gut beobachtet werden.

Lafitenia ist ein rechtsbrechender Reefbreak, der bei großen und kleinen Wellen gesurft werden kann. Bei einem großen Swell hat man einen steilen Einstieg in die Welle mit langen Wellenritten. Bei großen Wellen sollte der heftige Shore Break nicht unterschätzt werden. Zum Break kann man bequem in der Mitte der Bucht paddeln. Bei kleinen Wellen ist auch die Inside surfbar. In der Bucht gibt es einen Campingplatz mit Blick auf den Spot. Erreichen tut man den Spot, wenn man von der N10 der Ausschildung Acotz folgt.

St-Jean-De-Luz ist ein renommiertes Seebad und zugleich einer der bedeutendsten französischen Fischereihäfen. Der Ort ist besonders attraktiv durch seine landestypischen Gassen und Plätze sowie seinem farbenfrohen Hafen. Die Surfspots in der Bucht benötigen einen größeren Swell, um zu laufen. Der Reefbreak Pointe de St. Barbe, geschützt vom Nordwind im nördlichen Teil der Bucht, ist der am meist gesurfteste Spot in St-Jean-De-Luz. Bei einem sehr großen Swell hat auch die Nordseite der Bucht surfbare Wellen und bei viel Wind sind die Wellen für Windsurfer ideale Rampen zum Springen. An einem Riff 2 Kilometer vor der Küste befindet sich der Spot Belharra, eine weltweit bekanntester Big-Wave-Spot.

Hendaye ist der letzte Ort vor der spanischen Grenze. Der Strand liegt geschützt in einer Bucht und bietet daher gut Wellen, wenn die Spots am offenen Atlantik nicht mehr surfbar sind. Der Beachbreak hat viele Peaks und ist auch sehr gut für Anfänger geeignet. An der Promenade kann man gut Parken und die Wellen checken.

Bilder zum Thema: Links zum Thema:

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