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Fuerteventura

Karte Wellenreiten FuerteFuerteventura oder einfach nur Fuerte ist die zweitgrößte und am dünnsten besiedelte Insel der Kanaren. Das Landschaftsbild wird von kahlen Berghängen, wüstenartigen Landstreifen und kilometerlangen feinen Sandstränden geprägt. Eine Schönheit, die sich den Meisten erst nach einer gewissen Eingewöhnungsphase erschließt.

Fuerteventura verzeichnet den wenigsten Niederschlag der Kanarischen Inseln, der zumeist nur spärlich im Winter fällt. In manchen Jahren bleibt der Regen auch ganz aus und in anderen Jahren prasseln heftige Wassermengen in nur wenigen Stunden hernieder, die ganz Corralejo unter Wasser setzen können. Der Nordostpassat ist im Sommer am stärksten und sorgt in dieser Zeit für konstanten Wind. Die beständigsten Wellen bei weniger Wind hat man außerhalb der Sommermonate.

Abgesehen von der Hochsaison ist es meist kein Problem sich eine Unterkunft zu organisieren. Low Budget Unterkünfte findet man in Corralejo und Cotillo oder noch günstiger mit etwas Glück (einfach fragen) in Lajares. Campen ist an der North Shore, in Cotillo oder auf Lobos nicht erlaubt, aber nicht ungewöhnlich.

Zum Surfen an Orte wie die North Shore ist ein Auto stark zu empfehlen.
Autos können am Flughafen oder noch günstiger in Corallejo gemietet werden. Das Problem ist allerdings mit seinem Surfstuff nach Corallejo zu gelangen, da die öffentlichen Busse die Mitnahme von Boards verweigern. In der Hauptsaison sollte man seinen Wagen vorher reservieren.

Die meisten Surfspots liegen an der North Shore. Eine recht akzeptable Off-Road-Piste, die nordwestlich von Corralejo anfängt, macht alle Spots bis Heirro/Yarro gut zugänglich. Eine weitere Schotterpiste führt von Lajares an die North Shore.

Hat man an der North Shore auflandigen Wind und große Wellen, lohnt sich der Weg in den Süden zur Jandia Halbinsel. Die Wellen können dann bei dem kleinen Fischerdorf Puerto de la Cruz hereindrehen und saubere offshore Wellen zaubern.

Konstante Wellen hat auch die Westseite, doch die zerklüftete Küste bietet nur wenige Spots, die sich auch zum Surfen gut eignen. An der Ostküste findet man die meisten Windsurfer, doch bei einem großen Swell können auch hier surfbare Wellen laufen. 
 
Playa de Esquinzo erreicht man von Cotillo aus über die Off-Road-Piste gen Süden. Kurz vor dem ausgetrockneten Flussbett führt ein kleiner Weg zum Strand. Der Strand ist umgeben von hohen Klippen hat konstante und kraftvolle Wellen über sandigen Untergrund. Von oben, wo man seinen Wagen parken muss, sehen die Wellen meist kleiner aus, als sie wirklich sind.

Cotillo ist ein noch recht ursprünglicher Fischerort im Nordwesten der Insel mit einigen Appartements und Privatzimmern, die man mieten kann. Der ca. 1 km lange und schöne Playa de Castillo südlich des Ortes hat einen Beachbreak , der insbesondere für Anfänger optimale Bedingungen bietet. Sind die Wellen mal nicht closeout hat der Break kraftvolle und schnelle Linke wie auch Rechte . Bei Sideshore (und einer steilen Welle) bietet der Spot auch gute Bedingungen für Windsurfer. Spew Pits nördlich vom alten Hafen bietet Cracks einen rechtsbrechenden Reefbreak über ein flaches Riff. Der Spot zählt zu den komplizierteren Jungs auf der Insel.

Heirro/Yarro sind zwei exzellente Reefbreaks ca. 1 Kilometer westlich von Majanicho. Heirro ist eine lange Rechte mit steilen und flachen Sections und Yarro eine kraftvolle Linke . Beide Breaks haben ihre Stärke bei einem kleineren Swell .

Bubble ist ein sehr guter Pointbreak über ein flaches Riff wenige 100 m rechts von Yarro. Es ist keine sehr lange Welle, dafür aber schnell und extrem kraftvoll, die an guten Tagen nette Tuberides ermöglicht. Viele Surfer, insbesondere am Wochenende.

Majanicho ist die Ansammlung von kleinen Hütten am Ende der ausgebauten Schotterpiste von Lajares an die North Shore. Der Spot ist ein Pointbreak , der kraftvoll über ein Riff am nordöstlichen Ende der kleinen Bucht bricht. Bei einem etwas größeren Swell sind sehr lange Ritte möglich.

Mechihonas ist ein Reefbreak mit sehr konstanten Wellen, der zu allen Gezeiten surfbar ist. Findet man hier keine Wellen, dann ist der Wellencheck an der North Shore meist vergeblich. Der Spot ist sowohl bei einem großen als auch bei einem kleinen Swell surfbar.

Shooting Gallery nur wenige 100 m hinter Corralejo an der kleinen Meerentsalzungsanlage ist ein Break über ein sehr flaches Riff, zu dem man schon mal Kontakt aufnehmen kann. Achtung beim Duckdiven. Der Spot ist zu allen Gezeiten surfbar, bei Ebbe schnell und steil, bei Flut weniger kraftvoll, aber auch ungefährlicher. Viele Locals aus Corralejo.

Corralejo der zweitgrößte Ferienorte auf der Insel ist die zentrale Anlaufstelle aller Surfer. Neben vielen Unterkünften, Bars und Party findet man auch günstige Autovermietungen und eine Fähre nach Lanzarote. Corralejo hat je nach Windrichtung und Größe des Swells drei sehr unterschiedliche Spots. Die konstantesten Wellen hat der Reefbreak an der Hafenmole im nördlichen Teil des Ortes (Punta de Corralejo). Rocky Point ein weiterer Reefbreak liegt etwas geschützter in der Bucht und benötigt einen größeren Swell . Auch für Anfänger geeignet Reefbreak -Erfahrung zu sammeln. Wer nicht um das Riff herumpaddeln möchte und sich die Peinigung des scharfen Lavagesteins ersparen möchte, sollte lieber Schuhe tragen. Wer einen Beachbreak bevorzugt, kann bei einem großen Swell am Flag Beach oder Glas Beach südöstlich von Corralejo mit etwas Glück eine nette Welle haben. Viele Windsurfer.

Los Lobos ist eine kleine Vulkaninsel 2 km vor Corralejo, die täglich von einem öffentlichen Boot oder kleinen privaten Booten angesteuert wird. Der Reefbreak auf der Südseite der Insel zählt zu den besten Spot der Kanaren. Es ist eine sehr lange Rechte , die unterschiedliche Sections hat und bei sehr guten Bedingungen viele 100 m geriped werden kann. Optimal ist ein 2 m Swell bei Süd- oder Ostwind, aber auch höhere Wellen kann der Spot gut verkraften. Den Break erreicht man direkt mit einem Boot von Corralejo oder mit dem öffentlichen Boot einem ca. 20 Minuten Walk über die Insel. Weitere Spots, die seltener gesurft werden und auch nicht ganz ungefährlich sind, befinden sich an der West- und Nordküste der Insel.

Puerto del Rosario ist die Hauptstadt von Fuerteventura und hat einen Reefbreak nördlich des Leuchtturms. Es ist kein sehr hochwertiger und meist nur von Locals gesurfter Spot . Viele Bodyboarder.

Morro del Jable und Jandia bilden zusammen das größte Touristenzentrum Fuerteventuras und vom Fischer- und Yachthafen aus verkehrt auch eine Fähre nach Gran Canaria. Direkt am Leuchtturm gibt es einen Beachbreak , der für diese Region bei einem fetten Swell eine sehr gute Rechte haben kann.

Puerto de la Cruz ist die Häuseransammlung am südwestlichen Zipfel der Jandia Halbinsel und von Morro del Jable über eine lange Off-Road-Piste erreichbar. Punta del Tigre westlich der Ortschaft am Punta de Jandia ist ein kraftvoller Break über ein flaches Riff. Achtung, starke Strömung. Weitere gute Reafbreaks befinden sich ca. 1 Kilometer vor der Ortschaft, die bei einem großen Swell und Nordwind perfekte Wellen haben können. Mit dem Auto benötigt man von Corralejo nach Puerto de la Cruz ca. 2 Stunden.

La Pared ist eine kleine und eher trostlos wirkende Feriensiedlung in kahler Landschaft an der Westküste Fuerteventuras. Im Ort gibt es einen Surf Shop bei dem man sich Surf- und Bodyboardstuff ausleihen kann und der auch Surfkurse anbietet. Der Beachbreak zählt nicht gerade zu den Top-Spots der Insel, hat jedoch konstanten Swell . Die Strömung kann recht stark werden.

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