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Lanzarote

Karte Wellenreiten LanzaroteAuf Lanzarote sind die vulkanischen Kräfte noch besonders deutlich zu spüren: eindrucksvoll kann man im Timanfaya-Park, wo die Erde an manchen Stellen noch mehrere hundert Grad heiß ist, beobachten wie in ein Erdloch gesteckte Zweige sofort Feuer fangen und Wasser in Dampfwolken wieder ausgespuckt wird. Ein typisches Phänomen auf Lanzarote ist allerdings, überall wo es etwas zu sehen gibt, wird abkassiert. Trotzdem gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte wie zum Beispiel die von dem Architekten Cesar Manrique gestalteten Höhlen Jameos del Agua und Cuevas Verdes und dessen ehemaliges Wohnhaus, das in mehrere Vulkanblasen gebaut ist.

Zum Surfen bietet die nordöstlichste Insel der Kanaren jede Menge Breaks, die je nach Swellrichtung und -größ viel Potenzial für gute Wellen haben. Das Mekka der Surfer auf der Insel ist zweifelsohne die Gegend um La Santa, aber auch an der Ostküste kann man bei Nord- oder Südswell gute Wellen haben. Und wer einer kleinen Surfexpedition nicht abgeneigt ist, findet auf der Isla Graciosa menschenleere Strände und jungfräuliche Wellen.

Janubio - Der direkt vor dem großen Salzbecken gelegene schwarze Sandstrand ist leicht zu finden und schon von der Straße aus kann man bequem die Wellen checken. Der Beachbreak mit einem leichten Einstieg über den Strand ist auch für Anfänger geeignet, allerdings können widrige Strömungsverhältnisse das Rauspaddeln zum echten Kampf werden lassen. Es stehen mehrere Peaks zur Auswahl und am unteren Ende des Strandes bricht auch eine Welle über ein Riff.

El Golfo -  Hat man den oft etwas kniffeligen Einstieg über das Lavagestein geschafft, kann man ohne Probleme im Channel bis zum Line-Up paddeln. Die rechtsbrechenden Wellen laufen über ein Riff mit ausreichend Wassertiefe, so dass man sich keine unnötigen Schrammen zuzieht. El Golfo ist noch nicht überlaufen und somit eine gute Alternative zu den Spots in La Santa. Bei Fisch und den typischen Papas Arrugadas kann man von einem der kleinen Fischrestaurants im Ort aus direkt dem Treiben im Line-Up zusehen.

El Quemao direkt vor dem Ort La Santa wird von den Einheimischen oft mit Pipeline verglichen. Die Wellen brechen sehr schnell und hohl über Lavafelsen. Die Wassertiefe ist meist gefährlich gering und so steht El Quemao seiner hawaiianischen Schwester wahrscheinlich auch in der Unfallstatistik in nichts nach. Vom Ort aus ist der Spot gut einzusehen, denn er bricht sehr nah am Ufer. Optimale Swellrichtung ist Nordwest oder West.

La Santa ist eine extrem steile und kraftvolle Welle über ein flaches Riff. Experts only!!! Sie liegt geschützt vom Nordwind zwischen La Santa und der kleinen Halbinsel La Isleta und ist von der Straße aus gut sichtbar. Es ist ein Pointbreak , der nach links und rechts bricht, die Linke ist jedoch allgemein bekannter (La Santa Left ). Der Spot kann bei Niedrigwasser nicht gesurft werden. Starke Localszene.

Morro Negro geschützt auf der Südseite von La Isleta und nur wenige hundert Meter von La Santa entfernt, kann schon mal ein wahrer Traum sein. Der Reefbreak besteht aus drei Sections, die sich an guten Tagen verbinden und sehr lange Rides ermöglichen. Der Einstieg ist ein wenig problematisch oder einfach nur mit viel Paddeln verbunden. Bei Südwind ist der linksbrechende Reefbreak auf der anderen Seite der kleinen Halbinsel recht anständig.

La Caleta hat bei Flut eine gute Linke über felsigen Untergrund, am besten bei Südwind und einem kleinen Swell . San Juan nordwestlich von La Caleta ist ein Reefbreak , der bei wenig Swell ebenso eine gute Option darstellt.

Famara -  Der lange Sandstrand beherbergt eine Reihe von Beachbreaks, die besonders für Anfänger eine gute Wahl darstellen. Durch die reichlichen Ausweichmöglichkeiten wird es selten voll, allerdings können die Horden von Badegästen, mit denen man bei gutem Wetter das Wasser teilen muss, den Spaß etwas trüben. Bei ordentlich Wind sind auch viele Windsurfer am Start.

Isla Graciosa -  Einen Ausflug auf die kleine Nachbarinsel wird mit einsamen Stränden und menschenleeren Peaks belohnt, die man sich allerdings erst mit einem ordentlichen Fußmarsch verdienen muss, den auf der Insel gibt es keine Straßen und nur wenige Autos. Wer vorher schon mal einen Blick werfen möchte, der kann vom Mirador del Rio aus die wunderschöne Aussicht auf La Graciosa genießen. Ein kleines Boot verkehrt mehrmals täglich zwischen Orzola und Caleta del Sebo, dem Hauptort der Insel.

Jameos del Auga -  Surfbare Bedingungen findet man an der Ostküste bei einem Nord- oder Südswell. Ein linksbrechender Reefbreak befindet sich nördlich des Parkplatzes in Jameos del Auga und bei einem großen Swell gibt es einen weiteren Reefbreak einige hundert Meter südlich des Parkplatzes.

Arrieta ist ein schlichtes Fischerdorf mit einigen einfachen, aber guten Fischlokalen. Die Riffs direkt vor dem Ort können zwar gesurft werden, haben aber einen geringen Funfaktor. Punta de Mujeres ca. 2 Kilometer nördlich bei Los Picachos und Playa de la Garita südlich von Arrieta sind hingegen wesentlich bessere Breaks.

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