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Madeira Surfspots

Karte Wellenreiten MadeiraAuf Grund seiner Lage erreicht nahezu jeder Swell vom Nordatlantik die Küste von Madeira, d.h. allerdings nicht, dass auch jeder Swell auf Madeira surfbar ist. Durch den felsig steil abfallenden Untergrund ist mindestens ein Swell von 1,5 m nötig, damit etwas läuft.

Wer auf Madeira surfen möchte, muss schon ein wenig Erfahrung mitbringen. Die Wellen brechen teilweise sehr dicht an den Felsen und auch der Ein- und Ausstieg ist häufig nicht ungefährlich, da die Wassermassen dich leicht mal auf die Felsen spülen können.

Mai bis September ist eine Zeit mit sehr wenig bis gar keinen Wellen, die restliche Zeit ist recht konstant, jedoch nicht so konstant, wie die portugiesische Küste oder die Kanaren. Auch im Winter kann es Perioden ohne Wellen geben oder es ist sehr stürmisch und die Wellen zu groß und chaotisch zum Surfen. Man muss also schon die richtige Zeit abpassen, gelingt einem dieses, dann wird man jedoch sehr geniale Surfsessions haben.

Neben einem 3/2 Anzug außerhalb der Sommermonate empfiehlt es sich auch immer Schuhe mit dabei zu haben. Da die Wellen tendenziell recht groß und schnell sind, solltest Du mindestens auch immer eine Gun mit im Gepäck haben.

Der wohl bekannteste Spot auf der Insel ist Jadim do Mar an der Südwest-Küste. In nächster Umgebung befinden sich zwei weitere sehr gute Spots und Unterkünfte sind auch vorhanden.

Lugar de Baixo, wenige Kilometer östlich von Ponta do Sol entfernt, ist ein unspektakulärer Ort in mitten von Bananenplantagen. Bei einem großen West- Swell oder einem sehr großen Nordwest- Swell läuft direkt bei der Mole eine Rechte über steinigen Untergrund.

Jadim do Mar ist der bekannteste Spot auf Madeira und dieses nicht ohne Grund. Der rechtsbrechende Pointbreak bricht über felsigen Untergrund. Die Welle baut sich sehr steil auf und läuft dann auch recht schnell. Wer hier seine Gun nicht mit am Start hat, hat sowieso verloren. Jadim do Mar fängt erst ab einem Swell von 2 Metern richtig an zu laufen und im Winter, wenn die fetten Winterswells Madeira erreichen, finden hier auch regelmäßig Big-Wave-Contests statt. Der Ein- und Ausstieg über die Steine bei der Bootsrampe kann schon einmal schmerzhaft sein, also besser mit Schuhen. In Jadim do Mar gibt es ein 3 Sterne Hotel, einige Privatunterkünfte und Cecilias Surf Lodge, die Unterkunft für Surfer schlechthin.

Ponta Pequena befindet sich zwischen Jadim do Mar und Paulo do Mar und ist von beiden Orten entlang der Steilküste zu Fuß zu erreichen. Ponta Pequena ist ein rechtsbrechender Pointbreak über felsigem Untergrund. Bei einem großen Swell ist der Ein- und Ausstieg nicht ganz unproblematisch.

Paulo do Mare, der zwischen Bananenplantagen und Meer gelegene Ort ist seit 1999 mit Jadim do Mar durch einen 2,5 Kilometer langen Tunnel verbunden. Seit Öffnung des Tunnels erwacht Paulo do Mar langsam aus seiner Lethargie, womit sich auch langsam eine rudimentäre touristische Infrastruktur entwickelt. Paulo hat 2 rechtsbrechende Pointbreaks über steinigem Untergrund. Paulo do Mar ist besser bei Hochwasser zu surfen. Ist der Swell groß, dann ist auch die Strömung recht stark.

Madonna, einige hundert Meter östlich von der Kreuzung nach Ribeira da Janela entfernt, ist eine gemäßigte Linke über steinigem Untergrund. Kommt man von Ribeira da Janela fährt man durch ein Felstor und kann dann von der Küstenstraße aus den Spot gut einsehen. Diverse Unterkünfte sowie einen Campingplatz findet man in Porto Moniz, der Ort, der wegen seines Naturschwimmbades auch viele Besucher anzieht. Zwischen Funchal und Porto Moniz gibt es mehrmals täglich eine Busverbindung, Fahrzeit ca. 3 Std.

Bruxa, ca. 4,5 Kilometer südwestlich von Porto Moniz ist ein linksbrechender Pointbreak über steinigem Untergrund. Der Spot benötigt einen größeren Nordwest- Swell . Wenn Bruxa läuft, dann ist es eine sehr schöne, schnelle und steile Welle. Den Spot kann man sehr gut von der Küstenstraße aus checken.

Envelop, ca. 1 Kilometer westlich von Seixel kurz vor der Tunneleinfahrt, ist ein Pointbreak mit Wellen die nach links und rechts laufen. Zimmer gibt es unter dem Restaurant Pedro do Mar mit Blick auf den Spot oder in dem noch recht ursprünglichen und entspannten Weinanbauort Seixel.

São Vicente liegt direkt am Ausgang der Straße, die die Nordküste mit der Südküste durch einen Tunnel verbindet. Der Ort ist ein wahrer Touristenmagnet. An der Küste reihen sich so einige Touri-Restaurants aneinander, während sich der eigentliche Ort eher im Hinterland befindet. São Vincente hat einen kleinen steinigen Strand, bei einem größeren Swell läuft hier eine softe Linke Welle, die durchaus auch für Anfänger geeignet ist.

Faja da Areira, ein kleiner steiniger Strand ca. 1 Kilometer östlich von São Vicente, zählt zu den konstantesten Breaks an der Nordküste. Die Wellen brechen über steinigem Untergrund und laufen sowohl nach links wie auch nach rechts.

Ponta Delgada ist ein beschaulicher Ort auf einer Landzunge, der sich zunehmend dem Tourismus öffnet. Surf-Cracks kommen hier auf ihre Kosten. Neben der Kirche läuft eine Linke über nicht gerade ungefährliche Felsen. Wen es hier zerreist, der wird zerrissen!!! Oben an der Hauptstraße gibt es auch einen kleinen Surfshop, der das Notwendigste verfügbar hat.

Porto da Cruz - Im Schutz steiler Klippen befindet sich ein Strand aus schwarzem Vulkansand. Bei einem größeren Swell brechen die Wellen über Sand und Felsen und sind auch für Anfänger geeignet.

Machico, der Ort an dem 1419 die portugiesischen Eroberer Madeira das erste Mal betreten haben, ist für Madeirensen und Touristen gleichermaßen ein beliebter Badeort. Die Bucht liegt sehr geschützt und hat daher nur äußerst selten Wellen. Am besten bei einem Ost- Swell .