Mittelportugal

Karte Wellenreiten MittelportugalSicherlich besitzen die Spots in der Umgebung von Peniche und Ericeira die stärkste Anziehungskraft auf Surfer an dieser Küste, aber auch die weniger frequentierten Sandstrände Richtung Norden bieten sehr gute Surfmöglichkeiten.

Praia da Barra ist ein Badeort mit einem sehr großen Sandstrand, vielen Bars, Cafés, Restaurants und einer Open Air Disco direkt am Strand. Wer auf Pizza steht, der sollte der Pizzaria New York am Ortseingang auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Der Beachbreak eignet sich besonders gut für Anfänger. Je weiter man sich von der Mole entfernt, desto größer werden die Wellen. Bei einem großen Swell bietet die Abdeckung der Mole gute Bedingungen zum Surfen.

Costa Nova ist ein kleiner malerischer Badeort mit vielen Strandcafés und Restaurants. Hier geht es etwas ruhiger zu als in dem 2 Kilometer entfernten Praia da Barra. Der Sandstrand ist von Molen unterbrochen und formt Sandbänke, die teilweise sehr gute Wellen erzeugen. Je nach Größe des Swells findet man am Strand zwischen Costa Nova und Praia da Barra meistens einen optimalen Beachbreak. Südlich von Costa Nova gibt es weitere gute Surfspots. Windsurfen ist auf dem Atlantik oder in der Lagune möglich. Einen Campingplatz gibt es südlich von Costa Nova.

Praia de Mira ist ein typischer kleiner Strandort mit breitem Sandstrand und hohen Dünen. Direkt im Ort gibt es einen großer See, der sich auch gut zum Windsurfen eignet. Der Beachbreak hat jede Menge Peaks. Probleme mit zu vielen Surfern auf dem Wasser gibt es selten. Im Pinienwald südlich von Praia de Mira gibt es zwei Campingplätze.

Figueira da Foz ist einer der größten Badeorte an dieser Küste mit zwei sehr guten Surfspots. Buarcos, nördlich von Figueira da Foz gelegen, zählt zu einer der längsten Wellen in Portugal. Es ist ein linksbrechender Reefbreak. Südlich vom Rio Mondego ragt eine Mole ca. 500 Meter ins Meer hinaus. Diese bildet einen sehr guten rechtsbrechenden Beachbreak. Die Strömung entlang der Mole erspart einem viel Gepaddel. Beide Spots sind im Sommer durch die Nähe Figueiras teilweise sehr voll.

São Pedro de Muel gehört zu einer der am besten erhaltenden Regionen des Landes. Der Ort ist ein kleiner gemütlicher Strandort mit guten Reef- und Beachbreaks. Wenige Surfer und entspannte Atmosphäre.

Nazaré lebt vom Fischfang. Auch wenn die Boote heute nicht mehr auf traditionelle Weise mit Ochsenkarren aus dem Wasser gezogen werden, hat das Städtchen doch den Charme vergangener Zeiten nicht verloren. Der Strand zählt zu einem der schönsten Portugals. Weltruhm erlang der Strand Praia do Norte, weil im Herbst 2012 der Big-Wave-Surfer Garrett McNamara hier die höhste Welle aller Zeiten surfte. Am Praia do Norte kommen die Wellen aus sehr tiefem Wasser und haben dadurch sehr viel Power. Wenn nicht gerade ein gigantischer Swell auf Portugal trifft, dann ist der Beachbreak auch für Normalsurfer bezwingbar. Weitere Beachbreaks gibt es gen Norden.

Praia da Foz do Arelho ist ein kleiner Strandort am Lagoa do Odidos. Hier kommen Surfer und Windsurfer gleichermaßen auf ihre Kosten. Bei guter Lage der Sandbänke findet man einen hervorragenden Beachbreak. Voll wird es selten.

Santa Cruz ist ein etwas größerer Ferienort, der außerhalb der Saison ausgestorben erscheint. Der Beachbreak hat viele Peaks. Im Sommer kann es auf dem Wasser schon einmal sehr voll werden. Viele Unterkünfte und auch Campingplätze sind vorhanden.

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