Abgehärtete Surfer, die ihr Glück einmal abseits von den bekannten Surfrouten suchen wollen, könnten es in Schottland finden. Das grüne, raue Land am äußeren Rand von Europa hat neben einer grandiosen Natur und steinernen Zeitzeugen einer bewegten Vergangenheit, eine stolze und sehr gastfreundliche Bevölkerung. Bei der täglichen Teestunde werden gerne schaurige Geschichte über rätselhafte Erlebnisse dargeboten.
Schottland  

Zu Schottland gehört neben dem schottischen Festland die Inselgruppen der westlich gelegenen Äußeren und Inneren Hebriden sowie die nördlichen Orkney- und Shetlandinseln. Der größte Teil der Bevölkerung lebt im schottischen Tieflandgürtel zwischen dem Atlantik und der Nordsee, während das Hochland, zu denen die Inseln auch zählen, nur sehr dünn besiedelt ist.

Wer kein Problem mit den schottischen Hard-Core-Bedingungen hat, der wird hier auf seine Kosten kommen. Die Surfspots an der Nordküste zählen zu den Besten von Europa und die Inseln der Inneren und Äußeren Hebriden bieten reichlich Wellenpotenzial für ein interessantes Surfabenteuer. Durch die nördliche Lage von Schottland befinden sich die Tiefdruckgebiete häufig in der Nachbarschaft, welches neben konstanten Wellen das ganze Jahr über dem Schotten auch Wind und Feuchtigkeit beschert. Die Wassertemperaturen, insbesondere in den kalten Jahreszeiten, sind im Westen und Norden Schottlands immer etwas höher als an der Nordseeküste.

Text: Alex Gramm

Nordschottland

Die Nordküste des schottischen Festlandes gehört mit seinen unzähligen kleinen Buchten und idyllischen Stränden zu den schönsten Küstenregionen des Landes. Je nach Wind und Swell kann man sich hier seine eigene Bucht zum Surfen suchen. mehr...