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Ecuador Surfspots

Surfspots EcuadorWer als Surfer Ecuador bereist für den ist der Küstenabschnitt von Salina bis Manta in den Provinzen Santa Elena und Manabi am attraktivsten. An der Küste von Ecuador ist Montañita das Zentrum für Surfer wie auch für Backpacker, ein Ort, der sich voll auf diese Zielgruppe eingestellt hat. Montañita weist eine gute Infrastruktur auf, die für einen entspannten Surftrip kaum etwas missen lässt. Der lange Sandstrand bietet ideale Bedingungen zum Üben für Surf-Anfänger und der Point zählt zu den besten Wellen des Landes.

Neben der Region Santa Elena und Manabi findet man aber auch sehr gute Wellen weiter im Norden oder im Süden des Landes. Im Süden ist Playa das Surfzentrum, ein nicht sehr attraktiver, aber stets sehr sonniger Badeort. Hier tummeln sich immer viele Surfer aus Guyacil, der größten Stadt des Landes. La Posada, eine lange kraftvolle Rechte , ist die längste Welle von Ecuador und 15 Kilometer weiter nördlich von Playas findet man Engado, die beständigste Welle im Süden. Alle Wellen an diesem Küstenabschnitt benötigen allerdings einen südlichen Swell . Die bekannten Surfspots im Norden des Landes benötigen alle einen Nordswell. Die wohl beste Welle von Ecuador nördlich des Äquator ist Mompiche, ein Pointbreak mit einer sehr schönen Linken. Ein weiterer sehr guter Spot in dieser Region ist Atacames, ein Beachbreak mit vielen schönen Linken und Rechten. Neben dem Festland bieten aber auch die legendären Galapagos viele perfekte Reefbreaks.   

Salinas ist ein populärer Badeort für Ecuadorianer, außerhalb der Ferienzeit ist der Ort mit seinen wuchtigen Betonbauten allerdings meist ausgestorben. Dennoch ist Salinas für Surfer recht attraktiv, da die Umgebung ein gutes Dutzend guter Surfspots zu bieten hat. Die meisten Spots liegen auf der vorgelagerten Halbinsel und funktionieren je nach Swellrichtung auf der Süd- oder der Nordseite. Aber es gibt auch Spots wie Punta Carnero, Ecuasal, Mar Bravo, La FAE oder Coito die sowohl bei Nord- wie auch bei Südswell funktionieren.

Montañita ist nicht nur für Backpacker und ausländische Surfer der beliebteste Ort an der Küste von Ecuador, sondern auch für Surfer und Party-People aus Guayacil. In der ehemaligen Hippie-Kommune findet man viele Unterkünfte, nette Restaurants, Bar und Cafès, die mit Bambus und Palmenblättern gestylt sind und dem Ort ein angenehmes Urlaubsflair verschaffen. Ebenfalls sind mehrere Surfshops vorhanden, wo man sich Boards leihen kann oder zu überhöhten Preisen abgerockte Boards kaufen kann. Alternativ dazu kann man sich aber auch ein Balsaboard zu einem fairen Preis shapen lassen. Am Wochenende und in der Hauptsaison platzt der Ort teilweise aus allen Nähten, den Rest der Zeit geht es eher ruhig und entspannt zu. Der Point, am nördlichen Ende des Strandes, ist die bekannteste Welle des Landes, eine lange kraftvolle Rechte über ein flaches Riff, die bei Nord- und Südswell läuft. Im Ort selber oder den Strand entlang gibt es viele Peaks, wo auch Beginner gut üben können. Wem Montañita zu voll wird, der hat die Möglichkeit mit einen der Küstenbusse gen Norden zu fahren und weitere Spots wie Olón, La Entrada, Ayampe oder Rio Chico für sich zu entdecken.

Olón, ein Beachbreak wenige Kilometer nördlich von Montañita, ist ein Strand, der sich auch sehr gut für Anfänger eignet oder eine gute Alternative für diejenigen ist, die ein wenig Abwechslung suchen. Der Strand hat nur eine dürftige Infrastruktur dafür sind aber auch viel weniger Surfer im Wasser als in Montañita.

La Entrada ist ein unspektakulärer Ort mit einem langen Sandstrand, ca. 15 Minuten Fahrzeit nördlich von Montañita. Damit La Entrada läuft bedarf es einen etwas größeren Nordswell. Hinter La Entrada beginnt ein feucht-tropische Küstenabschnitt. Dieser bergig-bewaldete Küsteabschnitt zählt zu den schönsten Teilstrecken der Ruta del Spondylus, die Straße, die sich von Süden nach Norden am Pazifik entlang schlängelt.

Ayampe, ist eine kleine verschlafene Siedlung mit einigen Hütten und Unterkünften an einem lange schwarzsandigen Strand umgeben von dem tropischen Regenwald des Machalilla Nationalparks. Der Strand ist für Nord- und Südswells offen und die Wellen zählen nicht nur zu den kräftigsten, sondern auch zu den konstantesten in der Region. Oft sitzt man hier alleine im Line-Up und kann ungestört das Panorama genießen.

Las Tunas liegt am nördlichen Ende des Strandes an dem sich auch Ayampe befindet. Die Umgebung ist daher genauso malerisch wie in Ayampe und die Wellen unterscheiden sich ebenso wenig. Der Ort bietet ein paar einfache Unterkünfte mehr, dennoch sind auch hier nicht viel mehr Surfer im Wasser anzutreffen.

Rio Chico protzt mit einem langen Sandstrand eingebettet in eine pittoreske Bucht, die regelmäßig von Walen heimgesucht wird. Der Strand gehört zu einem privaten Eco-Resort für das man 1 US-Dollar Eintritt zahlen muss. Die Welle ist ein sehr schöner Pointbreak , der geschützt am südlichen Ende der Bucht zu finden ist. Damit die Welle läuft, bedarf es einen größeren Swell aus Süden. Bei der Planung sollte man allerdings darauf achten, dass die Welle 2 Stunden vor und nach Hochwasser nicht bricht.

San Mateo muss sicherlich nicht wegen seiner Schönheit besucht werden, aber bei einem Nordswell zählt dieser Pointbreak zu dem Besten, was die Umgebung zu bieten hat. Die sehr lange Linke hat mehrere Sektionen, die mal schnell und mal langsam brechen. Da der Spot nicht weit von Manta entfernt liegt, ist er natürlich bei den Locals aus der zweitgrößten Hafenstadt des Landes sehr populär.

El Murciélago ist ein kräftiger Beachbreak mitten in Manta und dementsprechend viele Locals sind hier ständig auf dem Wasser. Der Spot hat bei nördlichen Swells erstklassige Wellen, aber da Manta eine Industriestadt mit wenig Charme ist, sind hier nur selten ausländische Surfer anzutreffen. 

Canoa, eine halbe Stunde nördlich von San Vicente, hat einen sehr schönen langen Sandstrand in tropisch entspannter Atmosphäre mit netten Unterkünften und Restaurants. Neben einigen Backpackern machen hier im Wesentlichen Ecuadorianer ihren Urlaub. Der Spot ist ein typischer Beachbreak mit vielen linken und rechten Wellen, der allerdings nur mit einem Nordswell vernünftig läuft. Eine Infrastruktur für Surfer ist ebenfalls vorhanden.

Bilder zum Thema: Links zum Thema:

>> GALLERIES Surfspots: Ecuador (Montanita)
>> GALLERIES Surfspots: Ecuador (Santa Elena)

>> SURFMAG Surfspots: Ecuador Infos
>> SURFMAG Surfspots: Galapagos