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Nordperu

Wellen von PeruAber nicht nur der Süden von Peru erfreut die Herzen der Surfer, auch der Norden hat so einige surferische Highlights zu bieten. Je weiter nördlich Ihr fahrt, desto wärmer wird das Wasser und desto länger und schöner werden auch die Wellen.

Der erste interessante Stop für Surfer hinter Lima ist die hübsche Bucht von Ancon. Es folgen viele weitere große und einsame Sandbuchten mit super Wellen. Diese liegen allerdings zum größten Teil im militärischen Sperrgebiet und sind daher oft schwer zugänglich. Nach guten 100 Kilometern erreicht Ihr den Ort Playa San Juan, welcher nur mit dem Bus zu erreichen ist. Autos müssen an der Mautstelle stehen bleiben, da es in der Vergangenheit auf dem Weg zu diesem abgelegenen Ort in einer dünenreichen Sandwüste wegen der abenteuerlichen Straßenführung immer viele Unfälle gegeben hat. Surfer haben in dieser Gegend reichlich Möglichkeiten einsame Surfspots für sich zu entdecken.

Auf dem Weg zum Äquator werdet Ihr spätestens in Chimbote, bei der Stadt Trujillo, fündig. Nördlich von Trujillo befindet sich der magische Ort Huanchaco. Hier habt Ihr sehr beständig Wellen. Wenn es am Huanchaco Point zu groß wird, ist Salavery Harbour, südlich von Trujillo, der Ausweichspot.

Ein weiteres Highlight im Norden ist Chicama. Die Welle zählt zu einer der längsten Wellen der Welt. Es ist eine lange (na klar), zumeist über Sand brechende, entspannte Linke . Wer kräftigere Wellen sucht, muss weiter gen Norden fahren. Eine halbe Stunde von Chicama entfernt kommt Ihr nach Poemape. Eine sehr schöne und auch sehr lange Linke wartet hier auf Euch. Einige Kilometer weiter landet Ihr dann in Pacasmayo. Ein hübsches Örtchen mit einer weiteren Linken. Der Küste entlang folgen weitere sehr schöne Wellen: Pimentel, Punta la Farola und die nur schwer zu findene Linke von Nunura.

Zu den surferischen Perlen des peruanischen Nordens zählt auch Lobitos. Früher wegen einer Raffinerie ein Sperrgebiet, ist der Ort heutzutage zugänglich. Vier Wahnsinnswellen wollen gesurft werden: Lobitos, Baterias, El Muelle y Piscinas. Neben den sehr schönen Wellen ist hier allerdings nicht viel zu holen.

Die Suche nach den Wellen geht immer weiter gen Norden. Das Wasser wird immer wärmer und die Region ein wenig tropischer. Die nächsten bekannten Breaks warten auf Euch in El Hueco und Cabo Blanco, wo Hemingway zum Teil seinen Klassiker "Der alte Mann und das Meer" geschrieben hat. Es folgen viele weitere Wellen wie El Nuro, Organos, Mancora und andere namenlose Wellen.

Einen schönen Artikel über Punta Hermosa von Andreas Lesti gibt es auch auf der Internetseite der FAZ: Peru - Eine Frage der Wellen