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Datum: 29. Oktober 2013

| Autor: WAVE CULTURE

Nazare is pumping

28. Oktober 2013, Nazare, Portugal - Carlos Burle (45) reitet die vielleicht größte jemals gesurfte Welle. Maya Gabeira hingegen hatte weniger Glück. Sie wird bewusstlos nach einem extremen Wipeout angespült, ist aber am Leben und auf dem Weg der Besserung.

Da waren sie wieder, die die es wissen wollten. Sylvio Mancusi, Rodrigo Koxa, Maya Gabeira, Felipe "Gordo" Cesarano, Hugo Vau, Eric Rebiere, Pedro Scooby, Andrew Cotton und Garrett Macnamara. Sie alle fanden sich am Morgen des 28. Oktobers im Wasser hinter dem Leuchtturm auf der Klippe vor Nazare vor einer bizarr anmutenden Kulisse ein. Monströse anthrazitfarbene Wasserwände liefen auf Portugals Küste zu, brachen brutal, riesige Gischtfontänen spritzten bis zum Leuchtturm auf und gigantische Wasserwalzen klatschten auf granitschwarze Felsformationen und an die steil abfallende Klippe. Es bedurfte schon genauen Hinschauens, um die Hauptakteure dieses Tages als kleine dunkle Pünktchen auf der Welle auszumachen.

Es lief alles ganz gut, bis Maya Gabeira nach einem extremen Wipeout den Rettungsschlitten nicht erreichte, das Seil verlor, und mehrfach von Weißwasserwalzen weggespült wurde. Die junge Surferin bekam den Kopf nicht mehr über Wasser und wurde schließlich bewusstlos. Es war ihr Kollege Carlos Burle, der sie danach aus dem Wasser zog und rettete.

Während Garett McNamara nach diesem beinahe tödlich endenden Zwischenfall beschloss, die Session abzubrechen, ließ sich der 45-jährige Brasilianer Burle kurze Zeit später wieder selbst auf den Ozean ziehen, um dann die vermutlich größte jemals gesurfte Welle zu reiten. Da die Surfer das Tal der Welle nicht erreichten, steht die endgültige Bemessung der Wellenhöhe noch aus.

Maya Gabeira, die zwar noch im Krankenhaus überwacht wird, hat aber außer einem gebrochenem Gelenk keine weiteren Schäden davongetragen und ist bereits auf dem Weg der Besserung.

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